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Absichtserklärung: Deutschland und Frankreich bündeln KI-Kompetenzen

Dafür hätten Bundesforschungsministerin Anja Karliczek und ihre französische Amtskollegin Frédérique Vidal eine Absichtserklärung unterzeichnet, die die Entwicklung eines europäischen Ansatzes für die Technologie festlege, teilte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in Berlin mit. Die beiden Länder trieben mit ihren nationalen Strategien die Entwicklung und Anwendung von Künstlicher Intelligenz in Europa bereits stark voran. Diese Kraftanstrengungen würden die Nachbarstaaten nun durch eine Vertiefung der Zusammenarbeit noch stärker bündeln, hieß es.

Bereits im Oktober 2019 hatten Deutschland und Frankreich den Angaben zufolge die Grundlage für ein gemeinsames KI-Forschungs- und Innovationsnetzwerk gelegt. Mit der Unterzeichnung einer Declaration of Intent gingen die Staaten jetzt einen großen Schritt weiter: Deutschland und Frankreich einigten sich demnach darauf, die gemeinsame Zusammenarbeit in der KI-Forschung zu intensivieren. In der Declaration of Intent werde vereinbart, dass die Zusammenarbeit der deutschen KI-Kompetenzzentren an den Universitäten in Berlin, Dortmund/Bonn, Dresden/Leipzig, München und Tübingen sowie das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) mit den französischen KI-Instituten intensiviert werde, hieß es.

Die Bereiche der Zusammenarbeit umfassten gemeinsame Fördermaßnahmen, Austauschprogramme von Wissenschaftlern sowie gemeinsame Veranstaltungen wie Workshops oder Summer Schools. Als eine erste konkrete Maßnahme wollten Deutschland und Frankreich im Oktober 2020 eine gemeinsame bilaterale Förderbekanntmachung veröffentlichen, in deren Rahmen qualitativ hochwertige KI-Forschungskooperationen zwischen Deutschland und Frankreich unterstützt und finanziert würden. Beide Regierungen wollten ihre Ergebnisse gemeinsam in die europäische und internationale Arbeit auf dem Gebiet der KI einbringen. (ud)

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