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Bundestag: Ausschuss diskutiert über Chancen und Risiken der KI

Der Sitzung habe die Unterrichtung und der Bericht durch die vom Deutschen Bundestag eingesetzten Enquete-Kommission KI mit dem Titel „Künstliche Intelligenz - Gesellschaftliche Verantwortung und wirtschaftliche, soziale und ökologische Potenziale“ zugrunde gelegen, wie der Informationsdienst „heute im bundestag“ (hib) mitteilte. KI habe laut dem Bericht das Potenzial, Treiber und Verstärker gesellschaftlicher Veränderungen zu sein. Die Technologie könne ein Werkzeug sein, um Probleme zu lösen oder sie womöglich auch zu verschlimmern. KI und intelligente Systeme würden zudem großes Potenzial zur Lösung aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen bergen, wie die einer zunehmend älter werdenden Gesellschaft oder des Klimawandels, hieß es.

Der Vertreter der AfD-Fraktion betonte den Angaben zufolge im Ausschuss, dass KI eine Schlüsseltechnologie sei, deren komplexe Auswirkungen auf die Gesellschaft im Mittelpunkt der Enquetekommission gestanden hätten. Es bedürfe bedeutend größerer nationaler Anstrengungen, um gegenüber den dominanten KI-Nationen USA und China nicht weiter ins Hintertreffen zu geraten. Der Vertreter der CDU/CSU betonte demnach, dass die Enquete-Kommission die Balance zwischen gesellschaftlicher Verantwortung und den wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Potentialen gut gefunden habe. Vor zwei Jahren hätten 48 Prozent der Bevölkerung KI als Chance bejaht, heute seien es schon 62 Prozent. Er hob laut dem hib hervor, dass die Enquetekommission detaillierte Handlungsempfehlungen erarbeitet habe. 

Der Vertreter der FDP zog dem Bericht zufolge ein gemischtes Fazit: Es sei gut, dass es für Forscher mehr „Beinfreiheit“ geben soll und es sei wichtig, bei dem Thema die Bürger mitzunehmen und die Wissenschaftskommunikation zu stärken. Er kritisierte laut dem hib, dass nach wie vor zu stark das Risiko von KI betont werde. (ud)

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