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Enquete-Kommission: Diskussion über KI-Weißbuch

Das Weißbuch verspreche „ein europäisches Konzept für Exzellenz und Vertrauen“, teilte der Informationsdienst „heute im bundestag“ (hib) am Montag mit. Die Eckpunkte und die programmatische Ausrichtung des Papiers schilderte Christiane Canenbley, stellvertretende Kabinettchefin der geschäftsführenden Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, Margarethe Vestager, den Abgeordneten. Zwei Säulen seien für Europäische Kommission bei der Erstellung des Weißbuches maßgeblich gewesen, sagte sie den Angaben zufolge: Erstens die Schaffung eines „Ökosystems der Exzellenz“, also einer Umgebung, in der Wissenschaft und Forschung rund um Themen der KI gefördert, in der der internationale Austausch vertieft und der europaweite Netzausbau vorangetrieben werden könne, hieß es.

Zweitens sei es wichtig, innerhalb der Bevölkerung Vertrauen für KI schaffen. Bei vielen Menschen gebe es noch Zurückhaltung, was bestimmte KI-Anwendungen betreffe, sagte Canenbley laut dem hib. Es müssten daher die europäischen Rechtsrahmen überprüft werden – mit Blick auf selbstfahrende Autos etwa das Haftungsrecht, sagte sie. Zugleich gelte es aber auch, Zuverlässigkeit und Nachvollziehbarkeit bei der Datenverarbeitung von KI-Anwendungen zu gewährleisten und darauf zu achten, dass die durch die KI ausgegebenen Ergebnisse am Ende stets noch durch menschliche Intelligenz geprüft und bewertet werden. (ud)

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