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Erweiterung der Datenbank: Die europäische KI-Start-up-Landkarte wächst   

Die erste Version der Übersicht sei Ende 2020 präsentiert worden und habe bereits über 500 Start-ups aus Deutschland, Frankreich und Schweden umfasst. Die Landkarte werde nun um 127 Start-ups aus den Niederlanden erweitert, weitere aus Norwegen folgen demnach in Kürze, teilte die appliedAI-Initiative von UnternehmerTUM mit. Ziel der länderübergreifenden Initiative sei es, Firmen eine Orientierungshilfe in Sachen KI-Innovationen zu geben. Durch die zentrale Datenbank mit KI-Start-ups hätten Unternehmen leichteren Zugang zu jungen KI-Partnern, hieß es. Alle gelisteten Start-ups hätten KI im Kern ihres Geschäftsmodells verankert oder wiesen eine signifikante Nutzung der Technologie auf.

Es gebe zahlreiche Gründe, weshalb die Zusammenarbeit zwischen Start-ups und Unternehmen sinnvoll sei: „Während Unternehmen eine Vielzahl an KI-Lösungen benötigen, spezialisieren sich Start-ups meist auf eine bestimmte Nische – entsprechend innovativ sind die Nischenprodukte. KI-Systeme von Start-ups steigern die Performance im Unternehmen häufig immens, da von den Jungunternehmen insgesamt mehr Daten in die Anwendung gebracht werden können. Denn: Technologie, die viele Unternehmen gleichzeitig versorgt, ist aufgrund der höheren Datenverfügbarkeit auch leistungsfähiger.“ Eine Win-Win-Situation für Unternehmen und Start-ups sei die logische Konsequenz.

Dr. Andreas Liebl, Leiter der Initiative, erklärte: „Die Erweiterung der Datenbank trägt nicht nur dazu bei, ein klareres Bild des KI-Start-up-Ökosystems in Europa zu vermitteln, sondern schafft auch mehr Möglichkeiten für die Zusammenarbeit zwischen den führenden KI-Organisationen. (ud)

 

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