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Forschung: DFKI gründet Außenstelle an der Uni Trier

DFKI-CEO Prof. Dr. Antonio Krüger und Universitätspräsident Prof. Dr. Michael Jäckel unterzeichneten den Vertrag zur Einrichtung einer Außenstelle des DFKI in Trier, hieß es in einer Mitteilung des Forschungszentrums. Die Schwerpunkte der künftigen gemeinsamen Forschung lägen in der Schnittmenge von Künstlicher Intelligenz (KI) und Wirtschaftsinformatik, in den Bereichen Erfahrungsbasierte Lernende Systeme (Experience-Based Learning Systems) sowie Kognitive Sozialsimulation (Cognitive Social Simulation). Auf Basis der vereinten Kompetenzen solle etwa daran geforscht werden, wie KI, basierend auf Erfahrung, als lernendes System zur Bewältigung von Problemstellungen eingesetzt werden könne, hieß es.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer erklärte: „Wir weiten die KI-Forschung aus und schaffen ein schlagkräftiges Netzwerk. Dabei besitzt das Thema Künstliche Intelligenz Potenzial unser Leben, unsere Gesellschaft und unsere Arbeit und Wirtschaft spürbar zu verändern.“ Ralph Bergmann, der eine Professur für Wirtschaftsinformatik an der Uni Trier innehat, sagte: „Die Kombination von Ansätzen aus dem Fallbasierenden Schließen (Case-Based Reasoning) mit Machine Learning- und Deep Learning-Verfahren birgt enormes Potential für intelligentes Prozessmanagement.“ Anwendungsbeispiele seien flexible Arbeits- und Produktionsprozesse in Handwerk und Industrie, aber auch die Entscheidungsunterstützung im Datenschutzrecht. (ud)

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