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Studie: Handwerk setzt große Hoffnungen auf KI

In Deutschland setzt bereits jeder fünfte Handwerksbetrieb auf komplett digitale Abläufe. Wie aus einer gemeinsame Studie des IT-Dienstleisters DATEV und dem handwerk magazin hervorgeht, sind digitale Lösungen in den meisten Handwerksbetrieben in Deutschland inzwischen Alltag. Das gelte auch für die kaufmännische Abwicklung, erklärte Stefan Wunram, Chefberater Strategische Entwicklung der DATEV. Etwas über 20 Prozent der Betriebe würden hier inzwischen das „Next Level“ anpeilen.

Wie es weiter hieß, setzen über 80 Prozent der Handwerksbetriebe auf digitale Lösungen in der Kommunikation und den internen kaufmännischen Prozessen. Auch mit den Entwicklungen Plattformökonomie und Künstlicher Intelligenz (KI) beschäftigen sich demnach die ersten Vorreiter im Handwerk. Vor allem von der KI erwarteten überraschend viele der Befragten Auswirkungen auf die Geschäftsmodelle, hieß es.

Die Untersuchung ging auch der Frage nach, wofür die Handwerkschefs in erster Linie ihre IT-Budgets ausgeben würden. Sie wollen demnach die digitale Integration der bereits vorhandenen Lösungen forcieren. „Die Investierenden bauen damit ihren Wettbewerbsvorteil weiter aus, denn sie haben ohnehin schon einen höheren Digitalisierungsgrad als der Durchschnitt der Betriebe im Handwerk“, erläuterte Wunram. „Neun Prozent von ihnen archivieren zudem ihre kaufmännischen Belege bereits ausschließlich digital. Bei den Nicht-Investierenden sind es nur vier Prozent.“ (ud)

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