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Studie: Jeder vierte junge Deutsche könnte sich in eine KI verlieben

Demnach kann sich fast ein Viertel (23,6 Prozent) der in Deutschland befragten Teilnehmer der Generation Z und der Millennials heute bereits vorstellen, sich in eine KI – etwa in Form eines Avatars oder individuell auf die eigenen Bedürfnisse angepassten Roboters – zu verlieben. Auch bei der Umweltschutzproblematik und im Alltag sehe die Generation KI Potenzial für ein durch KI optimiertes Leben. Das geht aus einer Studie des Softwareunternehmens Kaspersky hervor.

„Es ist faszinierend, dass sich heute nahezu jeder vierte junge Mensch in Deutschland vorstellen kann, potenziell Liebesgefühle für eine Künstliche Intelligenz zu entwickeln“, erklärte Anne Mickler, Pressesprecherin in der Region DACH bei dem Unternehmen. „Dennoch fällt auf, dass sich die 16- bis 30-jährigen Deutschen den Einsatz Künstlicher Intelligenz vornehmlich eher in praktischen Bereichen, beispielsweise als Haushaltshilfe, vorstellen können. Wenn es um zwischenmenschliche Interaktion geht, wie eine Beratung durch einen Arzt oder eine KI als treuen Freund, dann soll KI hier für die Mehrheit der Befragten erst einmal weiterhin keine Rolle spielen“, so Mickler.

KI als Haushaltshilfe

Doch wo wird KI im Alltag als willkommene praktische Hilfe gesehen? Die große Mehrheit (60,5 Prozent) der in Deutschland befragten 16- bis 30-Jährigen findet es demnach begrüßenswert, wenn KI den von Menschen verursachten Klimawandel durch das Aufzeigen effektiver Gegenmaßnahmen stärker aufhalten könnte. Auch hätte die Mehrheit (53,7 Prozent) gerne eine KI als Haushaltshilfe. Ebenfalls sei über die Hälfte (53,6 Prozent) der Meinung, dass der Einsatz von Drohnen zur Zustellung von Paketen, Zeitungen und Essen sowohl Straßen als auch Zulieferer entscheidend entlasten würde. Zudem versprächen sich 38,9 Prozent von KI effektive Möglichkeiten, die eigene Gesundheit und Ernährung zu verbessern.

Die Untersuchung zeigt unter anderem, dass mehr als jeder Dritte (38,4 Prozent) innerhalb der Generation KI angibt, sich eine Künstliche Intelligenz als neutralen Ratgeber und treuen Begleiter fürs Leben zu wünschen. 36,2 Prozent der Befragten würden eine KI gerne als Arzt zur unkomplizierten Gesundheitsversorgung nutzen. Ebenfalls mehr als ein Drittel (34,6 Prozent) würde es befürworten, dass wichtige Persönlichkeiten der Zeitgeschichte als Künstliche Intelligenz weiterleben sollen. Um nicht so allein zu sein, würde sogar ein Viertel (25,7 Prozent) der Befragten eine KI als Gesellschafter oder treuen Freund in Betracht ziehen.

Die Analyse zeigt zudem: 39,9 Prozent der Generation KI fände es gut, wenn Künstliche Intelligenz dazu führe, dass Menschen und Maschinen immer mehr interagierten, wohingegen lediglich 29,7 Prozent unentschlossen und 19,9 Prozent gegenteiliger Meinung seien. Auch sehen laut Studie die befragten Studienteilnehmer die Etablierung von KI im Alltag eher als Wunschvorstellung (43 Prozent) denn als Horrorszenario (7 Prozent), hieß es. (ud)

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