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Studie: KI birgt Risiko für Datensicherheit

Aktuellen Schätzungen zufolge verdoppelt sich das Wissen der Welt etwa alle fünf bis zwölf Jahre. Das hat auch Folgen für die Unternehmen: Sie verwalten heute im Schnitt fast 40 Prozent mehr Daten als noch vor einem Jahr. Mit diesem rasanten Wachstum gehen neue Herausforderungen einher. So glaubt die große Mehrheit der Firmen, dass ihre aktuellen Datensicherheitslösungen ihren zukünftigen Geschäftsanforderungen nicht mehr gerecht werden.

Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Studie von Dell Technologies. Eine große Bedrohung für diese Daten sei die steigende Anzahl von Störereignissen wie Cyber-Attacken und Systemausfälle, hieß es. Waren demnach im Jahr 2018 noch 76 Prozent der befragten Unternehmen von solchen Ereignissen betroffen, habe das im Jahr 2019 bereits für 82 Prozent gegolten.

Fast alle der befragten Unternehmen investieren laut Studie in neue Technologien. Die Top 5 bildeten dabei Cloud-native Anwendungen (58 Prozent), Künstliche Intelligenz und Machine Learning (53 Prozent), SaaS-Anwendungen (51 Prozent), 5G- und Cloud-Edge-Infrastrukturen (49 Prozent) sowie Internet-of-Things- und Endpunkt-Lösungen (36 Prozent). Knapp drei Viertel der Befragten (71 Prozent) gingen davon aus, dass diese Technologien die Datensicherheit weiter verkomplizieren würden.

61 Prozent seien sogar der Meinung, dass neue Technologien ein echtes Risiko für die Datensicherheit bedeuteten. Über die Hälfte der Unternehmen, die solche Technologien einsetzten, täten sich schwer damit, adäquate Sicherheitslösungen dafür zu finden, so die Untersuchung. (ud)

 

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