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Unternehmenserfolg: Digitales Vertrauen ist von zentraler Bedeutung   

Die befragten Personen weltweit seien sich einig, dass sich Technologie mehr auf die Bewältigung der großen Herausforderungen unserer Zeit konzentrieren sollte, anstatt auf individuelle Bedürfnisse einzugehen (83 Prozent), so die von der Gesellschaft für Innovative Marktforschung mbH (GIM) im Auftrag der Robert Bosch GmbH durchgeführte Studie.

Wie der Automobilzulieferer am Dienstag mitteilte, zeige die Umfrage zum Beispiel, dass mehr als drei von vier Befragten den technologischen Fortschritt als Schlüssel zur Bekämpfung des Klimawandels sähen. Trotz des weltweiten Vertrauens in den technologischen Fortschritt gebe es bei den Menschen durchaus Unterschiede bei der Frage, zu welchem Zweck Technologie genutzt werde. Während die Chinesen (83 Prozent) und Inder (77 Prozent) zuversichtlicher seien, dass Technologie derzeit ausreichend eingesetzt werde, um die großen Probleme unserer Zeit anzugehen, glaubt dies demnach nur eine Minderheit der Menschen in den USA (47 Prozent), Großbritannien (37 Prozent) und Deutschland (29 Prozent).

Deutliche regionale Unterschiede
Bei der Frage, welche Technologien positive Auswirkungen auf die Gesellschaft haben würden, gibt es den Angaben zufolge ebenfalls deutliche regionale Unterschiede. Deutschland, Großbritannien und die USA setzten große Hoffnungen in grüne Technologien wie Climate Engineering, Biotechnologie und Wasserstoff. China und Indien seien hingegen davon überzeugt, dass sich intelligente und vernetzte Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI) und 5G positiv auf die Gesellschaft auswirken würden. Rund ein Drittel aller Befragten in den USA und Europa gebe jedoch an, KI als die größte technologische Bedrohung zu sehen.

„Diese Vorbehalte abzubauen und Vertrauen in digitale Technologien aufzubauen – das wird in der Zukunft von entscheidender Bedeutung sein und sich auch auf das Verhalten der Verbraucher auswirken", sagte Stefan Hartung, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH. Das zeige laut Studie auch ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Vier von fünf Menschen weltweit glauben demnach, dass der Erfolg eines Unternehmens davon abhänge, in Zukunft digitales Vertrauen bei seinen Kunden aufzubauen. Denn das werde nach Meinung der Umfrageteilnehmer immer wichtiger: Für 43 Prozent spiele Vertrauen in der digitalen Welt eine größere Rolle als in der analogen Welt, sa das Fazit. (ud)

 

 

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