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Angst vor Hackern bremst IoT-Möglichkeiten aus

Mehr noch als ein zu knappes Budget halten Bedenken zu Datenschutz und IT-Sicherheit die deutschen Unternehmen derzeit davon ab, vermehrt auf die Möglichkeiten des Internet of Things (IoT) zu setzen. Als stärkste Bremse wirkt dabei die Angst vor Hackerangriffen und Industriespionage. 

Für Unternehmen wird das IoT zwar zunehmend interessanter. Die Investitionen stiegen weiter, jedoch nicht mehr so stark. Sie flössen vor allem in neue Themen wie Blockchain, KI und Robotics, belegt eine Studie von IDG Research Services mit TÜV Süd und weiteren Partnern unter Entscheidern aus der DACH-Region. Dann allerdings kommt die Angst vor Sicherheitsrisiken. Vor allem kleinere Unternehmen hätten Vorbehalte bei IoT-Projekten, weil ihnen oft die Ressourcen und das Know-how in Sachen Datenschutz und IT-Sicherheit fehlten. Deshalb wollen sie hier möglichst kein Risiko eingehen.

37 Prozent der befragten Unternehmen nennen an erster Stelle Datenschutzbedenken als Argument gegen einen umfassenden IoT-Einsatz. Ein Drittel befürchtet Hacker-Angriffe, DDoS-Attacken, Industriespionage oder juristische Probleme. Als weitere Hinderungsgründe wurden ein knappes Budget, Fachkräftemangel und fehlende Anwendungsfelder genannt. Auch die mangelnde Akzeptanz bei Mitarbeitern, Kunden, Geschäftspartnern und Dienstleistern spiele eine Rolle. Zum besseren Schutz der Systeme und Daten setzt ein Viertel der Firmen auf Lösungen zur automatisierten Erkennung von Cybersecurity-Schwachstellen oder -Risiken. Vorreiter sind dabei die großen Unternehmen mit einem jährlichen IT-Etat von mehr als 10 Mio. Euro. 

Die gesamte IoT-Studie finden Sie zum Download hier. (kra) 

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