Bank-Verlag

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Klimaschutz: Der Bank-Verlag setzt auf 100 % Ökostrom

Klimaschutz ist ein Thema, das auch den Finanzsektor seit Jahren zunehmend beschäftigt. Strengere Umweltrichtlinien, die Einbindung von ESG-Faktoren in die Unternehmensstrategie sowie wachsende Erwartungen von Anlegern und Investoren führen dazu, dass sich Banken und Finanzdienstleister immer stärker mit allen Nachhaltigkeitsaspekten auseinandersetzen müssen.

Die Bank-Verlag GmbH bezieht deshalb nach der Devise „Umweltschutz geht uns alle an“ seit Jahresbeginn nur noch Ökostrom von ihrem Versorger, der RheinEnergie AG Köln. Als Betreiber von zwei Rechenzentren ist der Bank-Verlag Großabnehmer von Strom und hat die Wahl für den Bezug von Ökostrom ganz bewusst getroffen. „Wir möchten mit dieser Entscheidung ein positives Zeichen setzen und zeigen, dass auch wir uns als verantwortungsbewusstes und zukunftsgerichtetes Unternehmen mit echtem Ökostrom für die Klimawende positionieren“, sagt Wilhelm Niehoff, Sprecher der Geschäftsführung. „Wir sparen durch den Umstieg auf Ökostrom ca. 850 Tonnen CO2 jährlich ein.“

Durch diese Entscheidung trägt das Unternehmen dazu bei, den wachsenden Anteil von Ökostrom im Stromnetz positiv zu beeinflussen. Gleichzeitig unterstützt der Bank-Verlag damit die allgemeinen Anstrengungen, den Klimaschutz in Köln und dem Umland voranzutreiben. Dafür haben RheinEnergie, die Stadt Köln und der Verbund der Stadtwerke das gemeinsame Programm „Energie & Klima“ ins Leben gerufen, womit die CO2-Emissionen im Bereich Energie und Verkehr bis zum Jahr 2030 halbiert werden sollen. Bei Business-Ökostrom von RheinEnergie handelt es sich laut dem Versorger um eine CO2-neutrale Energieversorgung, die komplett aus erneuerbaren Energien gewonnen werde. Die Stromerzeugung finde unter fairen Bedingungen in Anlagen des west- und mitteleuropäischen Verbundnetzes (ENTSO-E) statt, darunter Wasserkraftwerke in den Alpenländern sowie Windkraftanlagen in den Nachbarländern. Die Einhaltung strenger Qualitätskriterien garantiere der TÜV Rheinland mit einer jährlichen Zertifizierung.

Umwelt- und Ressourcenschutz stehen beim Bank-Verlag aber bereits seit Jahren auf der Agenda. Dazu gehört u. a. der konsequente Verzicht auf Einweggeschirr. Vor allem aber produziert das Unternehmen bereits seit 2008 mit einer großflächigen Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Gebäudes an der Aachener Straße einen Teil des benötigten Stroms selbst und spart damit noch einmal weitere 15 Tonnen CO2 pro Jahr ein. Im Eingangsbereich können Mitarbeiter und Besucher auf einem Bildschirm jederzeit die aktuelle Leistung der Solaranlage, den Gesamtertrag sowie die bisherige CO2-Einsparung verfolgen.

Zudem sind alle Mitarbeiter angehalten, ihren Arbeitsalltag ressourcenschonend zu überdenken. „Jeder von uns kann etwas dazu beitragen, das Klima zu verbessern. Wir müssen es nur wollen“, appelliert Wilhelm Niehoff.

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