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RPA-Betrieb: Nachhaltige Einführung zentraler Faktor

Die Automatisierung prägt bereits viele administrative Bereiche von Unternehmen zahlreicher Branchen. Insbesondere Routinetätigkeiten und wiederkehrende Arbeiten lassen sich mithilfe von Robotic Process Automation (RPA) teil- oder sogar vollautomatisieren. Doch bei der Einführung solcher Technologien in Firmen sollte man mit Bedacht vorgehen. Um die vielseitigen Möglichkeiten mit Software-Robotern langfristig zu erschließen, erweise sich eine nachhaltige Einführung als unerlässlich, erklärte Alexander Steiner, Chief Solution Architect der meta:proc GmbH.

Jede erfolgreiche RPA-Initiative beginne mit einer Bestandsaufnahme der im Unternehmen bereits implementierten Prozesse, teilte das auf die Entwicklung von Software spezialisierte Unternehmen am Dienstag mit. Genaue Dokumentation dieser Muster mit allen Varianten und Details bilde eine solide Grundlage für die nachfolgende Automatisierung. Bei dieser Inventur helfen den Angaben zufolge automatisierte Erkennungswerkzeuge, denen auch versteckt ablaufende Systemprozesse und Defizite in der aktuellen IT-Landschaft nicht entgingen.

Steiner: Anwender sollten sich grundlegende Fragen stellen

Robotic Process Automation optimiere zwar die Workflows, die Software-Roboter könnten sich allerdings nicht selbst evaluieren, so das Unternehmen. „Um die Qualität der Prozessoptimierung und den Erfolg der RPA-Initiative zu messen, sollten sich Anwender grundlegende Fragen stellen“, so Steiner: „Generieren die automatisierten Methoden in der Praxis den Mehrwert, den man sich von ihnen erhofft hatte? Kommt es zu den geplanten Effizienz-, Zeit- und Einsparungsgewinnen? Gibt es ungeplante Nebeneffekte, die den Erfolg teilweise kompromittieren, und sollte der Einsatz gegebenenfalls neu konzipiert werden?“

Dabei lasse sich diese Erfolgskontrolle nie als vollständig abgeschlossen ansehen, so die Firma. „Auch wenn die Resultate zunächst positiv ausfallen, sollten Mitarbeiter diese Beaufsichtigung in regelmäßigen Abständen durchführen“, erklärte der Experte. Da sich realisierte Projekte und die darin einbezogenen Anwendungen verändern könnten, fielen außerdem Wartungsarbeiten an den Prozessen an, hieß es. Dieses Zusammenspiel von Entwicklung (Dev) und Betrieb (Ops) erweise sich als Schlüsselkomponente bei der nachhaltigen Einführung von RPA. (ud)

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